Roberts, Nora: Licht in tiefer Nacht – Rezension

Das Buch ist in mehrere Blöcke aufgeteilt, spielt in Montana und beginnt im Jahre 1991 mit dem Verschwinden von Alice Bodine. Als Leser erfährt man die näheren Umstände dazu und was genau passiert ist. Danach geht es in die Gegenwart und man lernt Bodine Longbow kennen, die Nichte von Alice Bodine. Sie leitet das Resort der Familie, die Brüder arbeiten auf der Ranch. Als Callen Skinner, ihr Schwarm aus Kindertagen, wieder auftaucht, knistert es wieder zwischen den beiden. Doch dann taucht eine Leiche auf und Callen gerät in den Mittelpunkt der Polizeiermittlungen.
Niemand ahnt, dass Alice Bodine noch lebt. Sie rebellierte als Jugendliche und lief von zuhause weg. Weit weg von zuhause und ohne Geld erkennt sie, dass sie wieder zurück möchte. Sie macht sich auf dem Heimweg und kurz vor ihrem Ziel wird sie entführt. Jahrelang wird sie von ihrem Entführer gequält, missbraucht und muss als seine Frau in einem Haus leben. Doch nun, nach 25 Jahren, hat sie plötzlich die Möglichkeit zur Flucht.

Das Buch wird aus der Sicht von Bodine, Callen, Alice und den anderen Charakteren erzählt. Was mir sehr gut gefällt, da man hier unterschiedlichen Blickwinkel erlebt. Allerdings war es am Anfang doch etwas verwirrend mit den vielen unterschiedlichen Namen und Personen. Das hat mir den Einstieg ein bisschen schwieriger gemacht. Der Schreibstil ist wie immer leicht und flüssig.

Ich war allerdings ein wenig enttäuscht. Erwartet man hier laut dem Klappentext einen Thriller, wird man enttäuscht sein. Hier steht mehr die Familiengeschichte im Vordergrund, auch wenn ab und an ein bisschen Spannung auftaucht. Kann Nora Roberts sonst das Genre Thriller/Liebesgeschichte sehr gut mischen, hat sie hier leider versagt.

Leider kommt das Ende etwas zu schnell, da hätte ich mir mehr Spannung und ein paar Seiten mehr gewünscht. Als Familiengeschichte war das Buch ganz ok, als Thriller hat es mich nicht wirklich überzeugt. Da sind ihre alten Werke viel besser!!

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