Peter Skinner: Luftbilder New York – Rezension

Ich habe dieses Buch als Rezensionsexemplar vom Verlag bekommen. Da ich ein großer New York Fan bin und selber fotografiere habe ich mich darüber sehr gefreut. Das Cover hat es schon in sich, zeigt es doch Manhattan von oben. Ein sehr beeindruckender Blick.

Der Fotoband hat 240 Seiten mit über 180 Karten, Zeichnungen und wirklich beeindruckenden Luftaufnahmen.  Es fängt mit dem ersten Kapitel an, New York in Bildern von 1630-1899 und dazu erfährt man auch viel Geschichtliches.
Wusstet ihr, dass die Niederländer die ersten europäischen Siedler in New York waren? Der Hudson River erhielt seinen Namen von dem Engländer Henry Hudson, der 1609 den Fluss hochgesegelt ist. Was ich allerdings wirklich sehr schade finde und auch irgendwo traurig finde, dass die Brooklyn Bridge zwar erwähnt wird, aber der Bau nur mit kurz erwähnt wird. „Der Bau zog sich in die Länge und dauert schlussendlich von 1870 bis 1893.“ (S. 22 im Buch).  Es wird noch nicht mal erwähnt, dass John August Roebling (übrigens ein Deutscher) die Idee und Pläne zu diesem Brückenbau hatte oder warum der Bau so lange dauert. Das finde ich gerade bei diesem „Wahrzeichen“ doch erschreckend und darf in so einem Buch nicht fehlen. Wer die Geschichte dazu mal nachlesen möchte, sollte hier mal vorbei schauen: http://momentum-magazin.de/de/130-jahre-brooklyn-bridge/.

Sehr interessant  fand ich die Bilder und Zeichnungen vom alten New York. Die Bilder, Zeichnungen, Karten und Fotos werden gut erklärt. Allerdings ist mir auch hier wieder aufgefallen, dass einige Fotos dann doch etwas ungenau „beschriftet“ sind. Denn bei dem Foto auf Seite 180, wo man die Brooklyn Bridge mit dem neuen One World Trade Tower  und dem sogenannten Beekman Tower sieht, steht doch nur wortwörtlich im Buch: Das „geriffelte“ Gebäude vo dem One World Trade Center ist ein Appartmentturm.  Schade, dass der Autor sich da nicht die „Mühe“ gemacht hat, das Gebäude beim Namen zu nennen.

Mal abgesehen von den Kritikpunkten hat mir der Fotoband gut gefallen. Die Fotos sind einfach nur toll. Klar, nicht immer astrein scharf, was bei Nachtaufnahmen in der Luft auch recht schwierig ist. Trotzdem ist es schön, wenn man viele Orte entdeckt, die man selber gesehen und auch fotografiert hat (wenn dann auch aus der Bodenperspektive). Für mich als New York Fan trotzdem ein schönes Buch.

Luftbilder New York Buch

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