Premiere: Mein erstes Barcamp!

Am Mittwoch war ich das erste Mal auf einem Barcamp. Bevor ich meine Fortbildung im Social Media Bereich gemacht habe, sagte mir dieses Wort gar nichts. Ein Barcamp ist eine offene Tagung mit offenen Workshops, die von den Teilnehmern gestaltet werden. In solchen Workshops (auch Sessions genannt) tauscht man sich aus und diskutiert. Teilnehmer waren bis auf ein paar geladene Gäste alles Bibliotheksmenschen aus 13 Stadtbibliotheken in NRW, die an der Social Media teilgenommen haben. Es war die letzte Veranstaltung im Rahmen dieser Fortbildung.

Es wurden interessante Sessions angeboten, unter anderem zum Thema „Instagramm“ und „Video Apps“. Leider fanden einige Session, für die ich mich interessiert hatte, gleichzeitig statt. Das fand ich sehr schade, aber das ist wohl so üblich.

Ich nahm an der Session „Operation Instagramm“ von Lars Hahn teil. Meine Kollegin und ich erfuhren einiges Neues und kreierten direkt  einen Hashtag für unsere Bibliothek. Leider ging die Session viel zu schnell um. Ich hätte noch soviel mehr erfahren. Auch bei der Session „Ideen für Blogbeiträge“ von Anke v. Heyl (auch bekannt als Kulturtussi) war super interessant. Es gab ein paar Tipps zum Brainstorming und ja, das werde ich auf jeden Fall mal in die Tat umsetzen.

Nach dem Mittagessen ging es dann weiter. Weil es so schön warm und sonnig war, fand die nächste Session „Bücherzauber mit Herbergsmütter“ mit Anke und Wibke Ladwig direkt im Freien statt. Ich brauche nicht zu erwähnen, dass wir  alle sehr froh drüber waren. Die beiden berichteten über ihre Projekte und ich kann immer wieder nur über so kreative Leute staunen. Wahnsinn, was die beiden schon alles auf die Beine gestellt hatten und da frage ich doch, woher haben die ihre Ideen.

Die letzte Session gefiel mir persönlich gar nicht, den Namen habe ich auch schon wieder vergessen, das einzige was hängen geblieben ist, war Frau Doktor. Es ging um Dinge, mit denen wir  arbeiten und das man damit doch wunderbar Musik machen kann. Sprich, mit Kugelschreibern klickern oder Papier knistern. Ich fühlte mich völlig fehl am Platz und hatte das Gefühl, dass ich an einer frühkindlichen Musikerziehung teilnahm. Das hatte ich mit 5/6 Jahren nämlich schon. Wenn wir jetzt alles Erzieherinnen gewesen wären, hätte ich das Ganze ja noch verstehen können, aber so….es war nicht wirklich meins.

Zusammengefasst kann ich sagen, habe ich einige interessante Leute kennengelernt, ein paar neue Dinge erfahren, aber mir persönlich war es einfach zu lang. Gerade bei dem schönen Wetter hätte man die Kaffeepause kürzer halten (15min hätten auch gereicht)  und auch auf die letzte Session hätte ich gut verzichten können. Da wäre ich viel lieber eher nach Hause gefahren.

barcamp

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Ein Gedanke zu „Premiere: Mein erstes Barcamp!

  1. Hallo Katja,
    das freut mich, dass dir meine Session Spaß gemacht hat. Als Blogger ist es ja immer gut, mal ein direktes Feedback zu kriegen. Vor allem seit die Kommentar-Kultur ein bisschen eingeschlafen ist. Du sprichst auch die kreativen Ideen an, die wir Herbergsmütter produzieren. Es macht schon viel aus, wenn man zu dritt ist und sich gegenseitig befeuern kann. Eigentlich sind auch Blogger-Stammtische toll. Aber wann soll man die Zeit für all diese Treffen haben. Deswegen ist es auch toll, wenn es immer mal wieder Barcamps gibt, wo man dann alle beisammen hat und sich gegenseitig befruchten kann.

    Herzliche Grüße
    Anke

    Gefällt 1 Person

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