Aurelia Velten: Vergeben & Vergessen – Rezension

Inhalt: Grace Goodwill hat die Nase wirklich voll von arroganten Models und hysterischen Fotografen. Als der Profi-Basketball-Spieler Trent Hastings für die Modezeitschrift posieren soll, auf deren Gehaltsliste Gracie steht, macht er ihr das Leben zur Hölle – und er scheint auch noch einen riesigen Spaß dabei zu haben!
Je bissiger Gracie jedoch wird, umso mehr reizt es Trent, den feurigen Rotschopf zu triezen – schließlich wird er nicht umsonst durch Sportmoderatoren und Fans als „der Wahnsinnige“ betitelt …
Für seinen düsteren, von der Vergangenheit geprägten Alltag ist sie genau die richtige Ablenkung. Also verfolgt er seinen Plan unerbittlich, auch wenn er dabei das Risiko eingeht, sich die Finger zu verbrennen …

Fazit:
Grace  arbeitet als Assistentin in der Modebranche.  Sie begegnet Trent bei einem Fotoshooting und dieser macht ihr einfach nur Ärger. Als das weibliche Model ausfällt, muss sie, sehr zu ihrem Leidwesen und zu Trents Freude, einspringen.  Danach geht’s mit dem verbalen „Krieg“ zwischen beiden  erst richtig los.  Doch irgendwann bröckeln die Fassaden und beide entdecken an dem Anderen eine Seite, mit der sie überhaupt nicht gerechnet haben. Dieser Teil hat mir besonders gut gefallen. Man merkt, wie bei Grace sich die Vorurteile auflösen und sie in ihn etwas anderes sieht,  als den rüppelnden und frauenverschlingenden Basketball Spieler. Aber auch Trent  entdeckt an Grace Seiten, die er bislang gar nicht kannte. Und so kommt es, wie es kommen muss, sie verlieben sich.
Die Probleme (oder eher Trents Probleme) werden aber nicht kleiner.

Der Schreibstil von Aurelia Velten hat mir sehr gut gefallen. Sie hat den „Krieg“ zwischen den beiden sehr schön und sarkastisch dargestellt. Der Schlagabtausch zwischen den beiden Protagonisten hat mir immer wieder gut gefallen.  Das Buch ist, trotz seiner 500 Seiten, sehr gut zu lesen. Ich hatte es jedenfalls schnell durch. Mir hat die Story sehr gut gefallen. Ein bisschen schade, fand ich, dass Trents Probleme sich ruck-zuck auflösten. Das hat mich ein kleines bisschen gestört.

Natürlich gibt es ein Happy End, soviel sei zu verraten, aber das habt ihr euch ja bestimmt schon gedacht. 😉

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