Nathalie C. Kutscher: Der Kuss des Meeres – Rezension

Inhalt:
Stella Jones kehrt nach Jahren in ihre Heimat Island zurück, um ihren ungeliebten Vater zu beerdigen. Kaum auf der Insel angekommen, wird sie von der Vergangenheit eingeholt. Je näher sie der elterlichen Farm, im abgelegenen isländischen Hinterland kommt, scheinen die Bilder ihrer grausamen Kindheit, wieder real zu werden. Die Ereignisse überschlagen sich, und Stella zweifelt mehr als nur einmal, an ihrem Verstand. Einzig Helgi, ihr Jugendfreund, scheint auf ihrer Seite zu sein, doch kann er Stella auch helfen?

Fazit:
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich war zwar noch nie auf Island (eines Tages möchte ich aber mal hin) und dank der detaillierten Beschreibung der Autorin kann man sich die Insel wunderbar vorstellen. Überhaupt ist der Schreibstil sehr flüssig und man kommt sofort gut rein in das Buch.
Stella fährt zu der Beerdigung ihres Vaters nach Hause und trifft dort zum ersten Mal seit Jahren auf ihre Zwillingsschwester. Je näher sie ihrem zuhause kommt, desto schlechter geht es Stella. Die Bilder der Vergangenheit sind einfach zu real und kommen nun wieder hoch. Man leidet richtig mit ihr mit. Ich möchte nicht zu viel verraten, aber ich lag mit meiner Mutmaßung daneben. Die Spannung wird gut aufrecht gehalten und fällt auch  nicht ab, im Gegenteil.

Nathalie C. Kutscher weiß, wie sie ihre Leser verwirren kann und das hat sie bei mir sehr gut geschafft. Das Ende kam dann doch etwas anders daher, aber war trotzdem gut, auch wenn ich persönlich ein klitzekleines bisschen enttäuscht war. Vielleicht lag das aber eher daran, dass ich etwas anderes erwartet hatte. Ihr Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Ich war sehr überrascht, als ich erfahren habe, dass dies ihr Erstlingswerk war. Hut ab, das war/ist wirklich ein tolles Buch. Wer gerne Thriller liest,  dem kann ich dieses Buch nur ans Herz legen.

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