Lucinda Riley: Die Sturmschwester – Rezension

Dies ist der zweite Band von Lucinda Riley aus der Reihe um die sieben Schwestern. In dieser Reihe geht es um 6 Schwestern, die nach den sieben Plejaden benannt wurden. Der Vater, Pa Salt, hat sie in verschiedenen Abständen adoptiert. Pa Salt stirbt und hinterlässt jeder von Ihnen einen Hinweis auf ihre Herkunft. Vorweg sei gesagt, dass man das erste Band nicht gelesen haben musst, die Bände schließen in sich ab. Ich kann euch trotzdem empfehlen, vielleicht erst mal Band 1 “Die Sieben Schwestern” zu lesen. Lucinda Riley schreibt einfach zu schön.

In diesem Band geht es um Ally, die eine großartige Seglerin ist. Ihr Vater hinterlässt ihr einen Hinweis auf ihre Vorgeschichte – eine Biographie eines norwegischen Komponisten aus dem 19. Jahrhundert, in dessen Leben die junge Sängerin Anna Landvik eine Rolle spielte. Nach einem weiteren Schicksalsschlag macht sich Ally auf die Suche nach ihrer Herkunft und reist nach Norwegen. Dann springt die Geschichte in die Vergangenheit. Dort taucht man zusammen mit dem Bauernmädchen Anna Landvik in die Welt der klassischen Musik ein. Beim Lesen habe ich mich immer wieder gefragt, was Ally mit der jungen Anna Landvik aus der Vergangenheit zu tun hat? Warum fühlt sich Ally dem Norweger Thom, den sie auf ihrer Reise kennenlernt, so nah? Und was hat Edvard Griegs Werk, die Morgenstimmung, damit zu tun?

Zwischendurch springt man wieder zurück zu Ally und ganz langsam werden die Fragen beantwortet.  Mir persönlich war der letzte Teil um die Familie Halvorsen zu wenig. Vorher wurde alles sehr ausführlich und genau beschrieben und zum Schluss kam alles ein wenig Schlag auf Schlag. Trotzdem hat mir das Buch sehr gut gefallen. Lucinda Riley hat einen sehr guten flüssigen Schreibstil, es wird an den richtigen Stellen die Spannung aufrechtgehalten. Ich bin direkt in die Geschichte eingetaucht  und war so gefesselt, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte.

Band 3 „Die Schattenschwester“ ist auch seit November im Handel und da wird es die Rezesension die Tage zu geben.

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