WDR2 für eine Stadt – Gladbeck Open Air Festival – Ich war dabei!!

Mit dem Rad machte ich mich nachmittags in Richtung Ballonwiese auf dem Weg. Ich hatte gar nicht gewusst, dass wir so etwas haben. Ich wollte mich dort mit meiner Freundin Karin und ihrem Mann Marcus treffen. Ich hatte sie noch versucht vorher anzurufen, aber leider ging nur ihre Mailbox ran. „Ich werde sie schon finden“, war noch einer meiner Gedanken. Als ich den Einlass passierte, schaute ich mich um. Es waren schon ganz schön viele Leute hier. Ich versuchte Karin anzurufen, aber irgendwie hatte ich keinen Empfang und auch über WhatsApp ging keine Nachricht aus. „Mhm, was machst du denn jetzt?“ Ich wollte schon hier bleiben und warten. Also stellte ich mich in der Nähe der Tontechnik und versuchte Karin und Marcus in der Menschenmasse zu entdecken. Tja, was soll ich euch sagen, ich habe sie nicht gefunden. Dann stand ich da, ganz alleine (ok, so alleine war ich auch nicht, es waren noch 6999 Leute mit mir da, aber ihr wisst, was ich meine) und überlegte. Es war ja erst 15:20 Uhr. Nach Hause fahren wollte ich nicht, da ich zu gerne Hurts sehen wollte und außerdem kann man bei so einem Event doch nicht fehlen. Ich erinnerte mich noch an folgende Worte, die Uwe mal gesagt hatte:„Warum soll man auf gewissen Sachen verzichten, nur weil man alleine ist.“ Recht hatte er damit und so beschloss ich zu bleiben und das Beste aus meiner Situation zu machen.

Die Vorband „Red Ivy“ waren ganz ok, es war nur nicht meine Musikrichtung. Danach kamen Stanfour und ich war überrascht, wie viele Songs ich von denen kannte. Die Stimmung war richtig gut und es war toll. Gewundert habe ich mich nur, warum der Sänger eine Jacke auf der Bühne trug. Es war jetzt schon ganz schön warm, die Sonne knallte. Zum Glück hatte ich mir vorher noch mein Cape und meine Sonnenbrille mit eingepackt.
Vor mir standen zwei Männer, die sich zwischendurch angeregt unterhielten. Es drängten sich die Leute an mir und an den Männern vorbei oder wollten genau dort durch. Es war echt schrecklich. Irgendwann kamen wir ins Gespräch und wir versuchten böse zu gucken, damit die Leute woanders her gehen. Das hat aber leider nichts ganz geklappt. Irgendwann ging der Eine von Ihnen was zu trinken holen und so kam ich mit seinem Kumpel ins Gespräch. Wir unterhielten uns noch nett, als sein Kumpel wieder kam. Ich erfuhr ihre Namen und erzählte, dass ich alleine hier sei, weil ich meine Freundin nicht finden konnte. Von da an hatte ich jetzt zwei „Bodyguards“ und „Wasserträger“, was ich total lieb von den beiden fand. Es war ja nicht selbstverständlich, da wir uns ja gar nicht kannten.

Als Sarah Connor auf die Bühne kam, wurde es sehr voll. Die Massen drängten nur so an uns vorbei. Ich muss gestehen, dass ich jetzt kein Fan von Sarah Connor bin. Ich mag ein paar Songs von ihr, mehr aber auch nicht. Sie war aber sehr fanfreundlich, unterschrieb ein Shirt und machte ein Foto mit einem kleinen Fan. Die Zeit verging einfach nicht, mir war das Programm zu Balladen lastig Die Sarah Conner Fans waren jedenfalls begeistert. Ich war froh, als es vorbei war. Sorry!

Dann kamen endlich Hurts!!  🙂 🙂 Ich kenne zwar auch nicht alle Songs von Ihnen, aber das was ich kannte, gefiel mir sehr gut und nur wegen Hurts war ich eigentlich da. Hurts haben mich nicht enttäuscht, sie waren einfach klasse. ❤ Die Bühnenshow war super. Bevor sie „Wings“ spielten erklärte Theo Hutchcraft, dass wir alle unser „Handys“ in englisch „mobil phone“(was bei einigen, die es verstanden hatten einen Lacher auslöste, war aber auch herrlich!! 🙂 nehmen und damit leuchten sollten. Es passte perfekt zum Song und es war ein echter Gänsehautmoment, ich hatte jedenfalls Gänsehaut.
Leider war der Auftritt viel zu schnell um. Auf jeden Fall haben sie jetzt einen Fan mehr, der ihre nächste Tour sehen möchte. 😉 Thomas und Stefan gefiel der Auftritt auch gut.

Nach Hurts gingen wir in den hinteren Bereich und die „Jungs“ holten sich noch was zu trinken und zu essen. Die beiden waren super nett und wir haben uns gut verstanden. Wir haben dann noch ein bisschen Silbermond zugehört, aber das war nicht unsere Musik.

Es war wirklich ein ganz toller Tag und es hat richtig viel Spaß gemacht. Ich hätte echt was verpasst, wenn ich wieder nach Hause gegangen wäre.  Ich war wirklich froh, dass ich Thomas und Stefan kennengelernt habe und so tolle „Bodyguards“ und „Wasserträger“ hatte. Vielen Dank an euch!!! Ohne euch wäre der Abend bestimmt nicht so toll und lustig geworden!!!

thomasundstefan_ich_web

Ich habe die beiden mal etwas unkenntlich gemacht, da ich nicht weiß, ob sie damit einverstanden sind.

 

 

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2 Gedanken zu “WDR2 für eine Stadt – Gladbeck Open Air Festival – Ich war dabei!!

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